Noch Tage...

Dirigenten

 

Hendrik Vestmann

Hendrik Vestmann erhielt seine Ausbildung an der Estnischen Akademie für Musik und an der Hochschule für Musik Karlsruhe bei Prof. Wolf-Dieter Hauschild.

Seit 2001 dirigiert er zahlreiche Orchester wie das MDR Sinfo¬nieorchester, die NDR Radiophilharmonie, die Symphoniker in Hamburg, Düsseldorf, Bochum und Nürnberg, das Sinfonieorchester Wuppertal, das Saarländische Staatsorchester, die Tamperen Philharmonie (Finnland) sowie das Philharmonische Orchester Graz. Mit der Nordwestdeutschen Philharmonie Herford debütierte er 2007 in der Tonhalle Zürich und er leitete 2012 die Konzerttournee der Duisburger Philharmoniker nach Istanbul.

Hendrik Vestmann gewann den Hermann-Abendroth-Preis in Weimar. Ebenso war er Finalist und Sonderpreisträger beim ›Deutschen Dirigentenpreis‹ 2006.

Seine Opernlaufbahn begann er am Theater Heidelberg, wo er mit Rossinis ›La Cenerentola‹ de¬bütierte. Von 2004 bis 2006 war Hendrik Vestmann Generalmusikdirektor am Theater in Tartu (Estland). 2006 wurde er als Erster Kapellmeister und stellvertretender Generalmusikdirektor an das Theater Münster verpflichtet. Dort dirigierte er ein umfassendes Repertoire von ›Boris Godunow‹ bis ›Tristan und Isolde‹.

Als Gastdirigent führte ihn sein Weg u. a. an das Nationaltheater Mannheim (›La Traviata‹), an das Staatstheater Hannover (›La Bohème‹), an die Estnische Nationaloper (›Freischütz‹) und mit Mozarts ›Don Giovanni‹ an die Opernhäuser in Karlsruhe, Aachen, und Graz. 2014 leitete Hendrik Vestmann die Wiederaufnahme von ›Die Hochzeit des Figaro‹ an der Komischen Oper Berlin, wo er in dieser Saison auch Barrie Koskys Erfolgsproduktion ›Die Zauberflöte‹ dirigiert.

Seit der Spielzeit 2013/14 ist Hendrik Vestmann Chefdirigent der Oper Bonn. Mit seinen Dirigaten der Neuproduktionen von ›Written on skin‹ und ›Tosca‹, sowie der Wiederaufnahme von ›Die Zauberflöte‹ feierte er große Erfolge. In dieser Saison obliegt ihm dort die musikalische Leitung bei ›Fidelio‹, ›Hoffmanns Erzählungen‹, ›Salome‹ und ›Turandot‹.

Zur Spielzeit 2016/17 übernimmt er den Posten des Generalmusikdirektors am Oldenburgischen Staatstheater.

  (Stand 2012, Quelle: Harrison Parrott)

 

Andrew Manze

Nur wenige Dirigenten vermögen Publikum und Orchester gleichermaßen zu inspirieren wie Andrew Manze, der seit Beginn der Saison 2014/2015 neuer Chefdirigent der NDR Radiophilharmonie ist. Seine grenzenlose Energie, genaue Kenntnisse des Repertoires und vor allem herausragende Fähigkeiten als Kommunikator sind die Markenzeichen seiner außergewöhnlichen Karriere.

Als Gastdirigent ist Andrew Manze auf den bedeutenden Bühnen der Welt zu Hause. So verbindet ihn regelmäßige Zusammenarbeit mit Orchestern wie den Münchner Philharmonikern, dem Gewandhausorchester, dem London Philharmonic Orchestra, den Sinfonieorchestern des BBC, dem Orchester der Königlichen Philharmonie Stockholm, dem New York Philharmonic oder dem Los Angeles Philharmonic.

Seit September 2006 war Andrew Manze Chefdirigent des Helsingborg Symphony Orchestra, Schweden. Zudem war er Assoziierter Gastdirigent des BBC Scottish Symphony Orchestra in der Saison 2010/2011 und von 2008 bis 2011 Erster Gastdirigent des norwegischen Radiosinfonieorchesters.

Nach dem Studium der Altphilologie an der Universität Cambridge wandte sich Andrew Manze dem Violinstudium zu und wurde schnell zu einem der führenden Spezialisten auf dem Gebiet der historischen Aufführungspraxis. Bereits 1996 wurde er Direktor der Academy of Ancient Music und anschließend von 2003 bis 2007 künstlerischer Leiter von ›The English Concert‹. Andrew Manze hat als Violinist eine erstaunliche Vielzahl an CDs herausgegeben, viele davon preisgekrönt.

Auch als Lehrer aktiv, ist Andrew Manze Gastprofessor an der Royal Academy of Music und an der Oslo Academy. Zudem war er an den neuen Editionen der Sonaten und Konzerte von Mozart und Brahms beteiligt, die von Bärenreiter und Breitkopf & Härtel herausgebracht wurden.

Im November 2011 wurde Andrew Manze in Stockholm der ›Rolf Schock Preis‹ verliehen. In den Jahren zuvor waren Mauricio Kagel und Gidon Kremer mit diesem Preis ausgezeichnet worden.

  (Stand 2015, Quelle: NDR Radiophilharmonie)

 

Karen Kamensek

Karen Kamensek, in Chicago geboren, ist seit 2011 Generalmusik- direktorin der Staatsoper Hannover. Bereits während und unmittelbar nach ihrer Ausbildung an der Indiana University dirigierte sie an der Houston Grand Opera, ging als Dirigentin mit der New York City Opera auf Tournee und dirigierte das Orquesta Sinfónica Nacional de Honduras, das Louisville Orchestra und die Bochumer Symphoniker. Eine enge Verbindung besteht zu dem Komponisten Philip Glass, unter anderem brachte sie dessen Opern ›Orphée‹ (1993) und ›Les Enfants Terribles‹ (1996) als Dirigentin zur Uraufführung. Mit ›Orphée‹ debütierte sie als Dirigentin in Europa, beim Festival der Jeunesses Musicales in Weikersheim.

Von 2000 bis 2002 war Karen Kamensek an der Volksoper Wien als 1. Kapellmeisterin tätig, von 2003 bis 2006 als Generalmusikdirektorin am Freiburger Theater. Für die Saison 2007/2008 wurde sie interimistisch als Chefdirigentin des Slowenischen Nationaltheaters in Maribor verpflichtet, es folgte von 2008 bis 2011 die Position als stellvertretende Generalmusikdirektorin an der Hamburgischen Staatsoper.

Karen Kamensek ist eine gefragte Gastdirigentin an vielen Häusern weltweit u. a. an der Deutschen Oper und der Komischen Oper Berlin, der Oper Frankfurt, der Staatsoper Stuttgart, dem Königlichen Dänischen Theater Kopenhagen, der Volksoper Wien, der Staatsoper Prag, der Opéra National de Bordeaux, der San Diego Opera und der Opera Australia Melbourne. Konzerteinladungen führten Karen Kamensek wiederholt zur Basel Sinfonietta, zum Bruckner Orchester Linz, dem Philharmonischen Orchester Freiburg, den Hamburger Philharmonikern, dem Vlaams Radio Orchester Brüssel und zum Radio Symphonie Orchester Wien.

  (Stand 2015, Quelle: Nds. Staatsorchester)

 

 

 

Dirigenten 2012

    • Finale/Gala: Hannu Lintu, NDR Radiophilharmonie
    • Eröffnung: Karen Kamensek, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
    • Sonderkonzert: Arno Volmer, NDR Radiophilharmonie

 

Dirigenten 2009

    • Finale/Gala: Nicholas Milton, NDR Radiophilharmonie
    • Semifinale: Agnieszka Duczmal, Amadeus Chamber Orchestra
    • Eröffnung: Wolfgang Bozic, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover
    • Sonderkonzert: Eiji Oue, NDR Radiophilharmonie

 

Dirigenten 2006

    • Finale/Gala: Christoph Poppen, NDR Radiophilharmonie
    • Semifinale: Agnieszka Duczmal, Amadeus Chamber Orchestra
    • Eröffnung: Enrique Mazzola, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 

Dirigenten 2003

    • Finale/Gala: Eiji Oue, NDR Radiophilharmonie
    • Semifinale: Agnieszka Duczmal, Amadeus Chamber Orchestra
    • Eröffnung: Shao-Chia Lü, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 

Dirigenten 2000

    • Finale/Gala: Yan Pascal Tortelier, NDR Radiophilharmonie
    • Semifinale: Agnieszka Duczmal, Amadeus Chamber Orchestra
    • Eröffnung: Hans Urbanek, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 

Dirigenten 1997

    • Finale/Gala: Janós Fürst, NDR Radiophilharmonie
    • Semifinale: Agnieszka Duczmal, Amadeus Chamber Orchestra
    • Eröffnung: Andreas Delfs, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover

 

Dirigenten 1994

    • Finale/Gala: Roberto Benzi, NDR Radiophilharmonie
    • Semifinale: Agnieszka Duczmal, Amadeus Chamber Orchestra

 

Dirigenten 1991

    • Finale/Gala: Jacek Kaspszyk, NDR Radiophilharmonie
    • Semifinale: Hans Urbanek, Kammerorchester des Niedersächsisches Staatsorchesters
    • Eröffnung: George Alexander Albrecht, Niedersächsisches Staatsorchester Hannover