Noch Tage...

Portrait

Vom 30. September bis 13. Oktober 2012 fand zum achten Mal der von der Stiftung Niedersachsen ausgerichtete ›Internationale Joseph Joachim Violinwettbewerb, Hannover‹ statt. Dieses Mal unter einem Namen, der endlich die Widmung des Violinisten und Komponisten Joseph Joachim angemessen zum Ausdruck bringt. Joseph Joachim wirkte als Hof-Konzertmeister von 1852 bis 1867 und prägte das hannoversche Musikleben maßgeblich. Längst ist ›Internationale Joseph Joachim Violinwettbwerb Hannover‹ mehr als nur ein Wettbewerb – er ist zu einem Gesamtprogramm der Musikförderung gewachsen.

Seine zentralen Botschaften sind:

  Qualität Bei den Teilnehmern handelt es sich um höchsttalentierte Künstler aus aller Welt. Die Jury ist hochkompetent und unabhängig, die Durchführung des Wettbewerbs durch die Stiftung Niedersachsen ist erstklassig. Die Teilnahme ermöglicht den Preisträgern weltweite Aufmerksamkeit.
  
  Fairness Sowohl in der Vorrunde als auch im Semifinale haben die Teilnehmer die Möglichkeit sich zweimal zu präsentieren, bevor eine Entscheidung gefällt wird. Die Juroren treffen fachliche Entscheidungen in einem transparenten Bewertungsverfahren
.  
  Respekt Jede musikalische Persönlichkeit wird mit ihrer spezifischen Leistung gewürdigt.  
  Herzlichkeit Dank zahlreicher Gastfamilien werden die Teilnehmer in einer warmen Atmosphäre aufgenommen. Ein Team von freundlichen und kompetenten Mitarbeitern umsorgt die jungen Künstler auf jede erdenkliche Art und Weise.  

 

Mit einem umfangreichen Begleitprogramm – ›Zu Gast in Niedersachsen‹, ›Zu Gast im Klassenzimmer‹ und ›Auditorium‹ sowie ›Musikalisches Collegium‹ werden die Leistungen der jungen Violinistinnen und Violinisten ins Land getragen und einem breiten Publikum der Zugang zu klassischer Musik ermöglicht. Von Krzysztof Wegrzyn 1989 initiiert, hat die Stiftung Niedersachsen mit dem Violinwettbewerb ein Programm entwickelt, das Nachwuchskünstlerinnen und künstler auf ihrem Weg zu einer internationalen Karriere in ihrer musikalischen Entwicklung nachhaltig und wirksam unterstützt. Darüber hinaus verwirklicht die Stiftung ihr Ziel, das kulturelle Profil des Landes zu stärken und das Musikland Niedersachsen als exzellenten Rahmen für musikalische Glanzleistungen über Deutschlands Grenzen hinaus zu profilieren.

In fünf Runden stellen 35 ausgewählte Musikerinnen und Musiker der mindestens zehnköpfigen internationalen Jury unter dem Vorsitz des Künstlerischen Leiters Krzysztof Wegrzyn ihre Virtuosität und Expressivität unter Beweis, um den begehrten Titel 'Preisträger des Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerbs, Hannover' führen zu dürfen.

Mit dem Ziel die internationale Karriere der Nachwuchskünstlerinnen und -künstler zu fördern, vergibt die Stiftung Niedersachsen insgesamt 140.000 € in Form von Preisgeldern an zwölf herausragende Teilnehmer und ist damit der höchstdotierte Violinwettbewerb weltweit. Dem Erstplatzierten werden neben einem Preisgeld auch Debütkonzerte und eine CD-Produktion ermöglicht.

In Expertenkreisen ist der ›Internationale Joseph Joachim Violinwettbewerb, Hannover‹ neben seinem exzellenten künstlerischen Niveau und den hohen Preisen besonders für seine erstklassige Organisation und Warmherzigkeit bekannt. Jedem Beteiligten – ob Juror, Teilnehmer, Begleiter oder Techniker –‎werden die zwei aufreibenden Wochen so angenehm wie möglich gestaltet. Dazu gehört auch, dass die Teilnehmer und ihre Begleiter von zahlreichen Familien in und um Hannover als Gäste aufgenommen und betreut werden.

Rund 100 Auftritte auf Weltklasse-Niveau werden demnach im Herbst 2012 in ganz Niedersachsen unter dem Logo mit den vierschwingenden Saiten, die eben jene Virtuosität und Expressivität symbolisieren sollen, zu hören sein.

Partnerschaften zwischen der Stiftung Niedersachsen und den großen Musikinstitutionen Hannovers ermöglichen die hohe Qualität des Wettbewerbs. Die Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover stellt ihre Räumlichkeiten für Proben und Konzerte zur Verfügung, der Norddeutsche Rundfunk unterstützt mit seiner Radiophilharmonie, dem Landesfunkhaus als Veranstaltungsort für die Konzerte mit philharmonischem Orchester sowie auf medialer Ebene, die Staatsoper Hannover ist Gastgeber für das Eröffnungskonzert, und die Fritz-Behrens-Stiftung rundet mit der Leihgabe einer Giovanni Battista Guadagnini-Geige (1765) an einen Preisträger die ohnehin schon attraktive Preisstruktur des Wettbewerbs ab.