Suyoen Kim

Suyoen Kim
© Suyoen Kim | Photo: Felix Broede

Suyoen Kim wurde 1987 in Münster geboren und erhielt ersten Geigenunterricht mit fünf Jahren bei Houssam Mayas. Im Alter von neun Jahren wechselte sie als Jungstudentin an die Musikhochschule Münster und setzte dort ihr Studium bis zum Diplom fort. Sie absolvierte ein Aufbaustudium an der Hochschule für Musik und Theater München und im Rahmen der Further Masters Studies an der Kronberg Academy. Das Studium an der Kronberg Academy wurde ihr ermöglicht durch das Steigenberger/Rath-Stipendium.

2006 gewann sie den 1. Preis beim Internationalen Joseph Joachim Violinwettbewerb Hannover. 2009 war Suyoen Kim 4. Preisträgerin beim Queen Elisabeth International Violin Competition in Brüssel. Im Jahr 2005 erhielt Suyoen Kim den Förderpreis des Landes Nordrhein-Westfalen. 2003 erspielte sie sich den 1. Preis beim Internationalen Violinwettbewerb Leopold Mozart in Augsburg – außerdem bekam sie den Publikumspreis und den Preis für die beste Interpretation Neuer Musik.

Solistisch arbeitete Suyoen Kim mit renommierten Dirigenten wie Kurt Masur, Eliahu Inbal, Mariss Jansons, Myung-Whun Chung, Steven Sloane, Jan Latham-Koenig, Peter Ruzicka oder Walter Weller zusammen. Ihre Aufnahme von Beethovens Violinkonzert und den zwei Romanzen mit dem Württembergischen Kammerorchester Heilbronn unter der Leitung von Ruben Gazarian erschien 2016 bei der Deutschen Grammophon Korea. Seit Januar 2018 ist sie die 1. Konzertmeisterin des Konzerthausorchesters Berlin. Außerdem ist sie seit 2019 Teil des Artemis Quartetts. Suyoen Kim spielt die Violine ›Lord Newlands‹ von Antonio Stradivari aus dem Jahre 1702, die ihr die Nippon Music Foundation freundlicherweise zur Verfügung gestellt hat.